Satzung 1. BCH

Satzung für den gemeinnützigen Verein
1. Boxclub Haan Augsburg e.V.
in der durch die Gründungsversammlung am 28. April 2005 beschlossenen Fassung und am 12. März 2018 ergänzt.

§1.  Name, Sitz, Geschäftsjahr, Allgemeines

1.1. Der Name des Vereins lautet: 1. Boxclub Haan Augsburg e.V.
1.2. Der Verein hat seinen Sitz in Augsburg
1.3. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Augsburg unter der Registernummer VR2828 eingetragen.
1.4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr
1.5. Der Verein lehnt jede parteipolitische, konfessionelle und rassische Bindung ab.

§2.  Vereinszweck

2.1. Der Zweck des Vereins ist den Boxsport, wie Fitnessboxen, Kickboxen, und alle anderen Sportarten, die den Sport unterstützen, insbesondere: Zirkeltraining, Ausdauertraining, Aerobic, Funktionaltraining allen Schichten der Bevölkerung zugänglich zu machen und die Jugend dafür zu gewinnen. Er sieht seine Aufgabe darin, die körperliche, geistige und sittliche Entwicklung der Mitglieder, insbesondere der Jugend, zu ermöglichen und zu fördern. Der Verein dient der körperlichen und geistigen Gesundung der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend, durch Pflege von Leibesübungen, Kameradschaft und Gemeinschaftsgeist.

2.2. Die Verwirklichung des Satzungszwecks erfolgt durch Durchführung eines regelmäßigen, geordneten Sportbetriebes. Teilnahme an Meisterschaften, Repräsentativ¬kämpfen und Turnieren. Eine Lehrtätigkeit in fachlicher Richtung für alle Mitglieder. Einwirkung auf die öffentliche Meinung durch Kontaktpflege mit Presse, Rundfunk und Soziale Medien mit allen Maßnahmen, die geeignet sind, den Boxsport zu fördern und die Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Unterstützung aller Bestrebungen der Mitglieder, die auf die Förderung des Sports gerichtet sind. Wahrung der sportlichen Disziplin und Ordnung innerhalb des Vereines durch Einhaltung der Wettkampfbestimmung, Satzung und Ordnungen des Bayerischer Landes-Sportverband e.V.

§3.  Gemeinnützigkeit

3.1. Gemäß §2 der Satzung werden durch den Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke verfolgt. Sie entsprechen den in der Abgabenordnung (§§ 51 ff., AO) genannten „steuerbegünstigten Zwecken“. Der Verein ist selbstlos tätig und dient nicht vorrangig eigenwirtschaftlichen Zielen.
3.2. Die Vereinsmittel werden ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet. Es erfolgt keine Gewinnausschüttung und keine Zuwendungen an Vereinsmitglieder oder Dritte.
3.3. Es erfolgt keine Begünstigung durch unverhältnismäßig hohe oder übertriebene Honorierung und Vergütung oder durch Ausgaben, die dem Vereinszweck nicht entsprechen.
3.4. Eingebrachte Vermögenswerte werden beim Ausscheiden eines Mitglieds bzw. bei Auflösung des Vereins nicht rückerstattet.
3.5. Der Vereinszweck darf nur geändert werden, wenn er auch in Zukunft dem in
§3 Abs. 1 genannten gemeinnützigen Anspruch dient.

§4.  Mitgliedschaft des Verein

4.1. Der Verein wird Mitglied in folgenden Verbänden:

Bayerischer Landes-Sportverband e.V.
Georg-Brauchle-Ring 93
80992 München
und gegebenfalls in anderen, dem BLSV unterliegenden Fachverbänden.

§5.  Mitglieder des Vereins

5.1. Mitglieder des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die bereit sind, die in §2 genannten Zwecke und Ziele des Vereins ideell oder materiell zu unterstützen.
5.2. Für die Mitgliedschaft ist eine schriftliche Beitrittserklärung notwendig. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Gegen die Ablehnung ist eine Beschwerde möglich, über die die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.
5.3. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bei juristischen Personen auch durch Verlust der Rechtspersönlichkeit. Die Kündigung muss spätestens 12 Wochen vor dem jeweiligen Beendigungstermin schriftlich erfolgen. Wird die Kündigungsfrist nicht eingehalten, verlängert sich der Vertrag um die Erstlaufzeit, jedoch nicht länger als um 12 Monate.
Eine Kündigung ist aus wichtigem Grunde möglich.

Stilllegungen welche sich hieraus ergeben, sind durch dementsprechende Atteste oder Anträge zu belegen. Für die Dauer der Stilllegung ist das Mitglied von der Beitragszahlung befreit, die Mitgliedschaft verlängert sich jedoch um die Stilllegungszeit. Es wird eine maximale Stilllegung von 3 Monaten gewährt.

5.4. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen Zweck und Ziele des Vereins, bei Nichterfüllen der Satzungsvoraussetzungen sowie bei Beitragsrückständen trotz Mahnung kann der Vorstand durch Beschluss die Mitgliedschaft mit sofortiger Wirkung beenden.
5.5. Vor der Beschlussfassung muss dem Mitglied die Möglichkeit zur ausführlichen Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Beschluss zur Beendigung der Mitgliedschaft kann das Mitglied innerhalb einer Frist von drei Monaten Berufung einlegen, über die dann die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Bis dahin ruhen die weiteren Rechte und Pflichten des Mitgliedes.

§6.  Organe des Vereins

6.1. Die Organe des Vereines sind
a) die Mitgliederversammlung.
b) der Vorstand

§7.  Mitgliederversammlung

7.1. Der Mitgliederversammlung gehören alle Vereinsmitglieder mit je einer Stimme an.
7.2. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie wird vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung durch Aushang einberufen. Der Aushang erfolgt an der Vereinsstätte. Die Einladungsfrist beträgt 2 Wochen.
7.3. In bestimmten Situationen und wenn es die Verfolgung der Vereinszwecke erfordert, kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Auf schriftliches Verlangen von mind. 10% aller Vereinsmitglieder hat der Vorstand binnen 6 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Dem Antrag der Mitglieder muss der gewünschte Tagesordnungspunkt zu entnehmen sein.
7.4. Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen. Sie wählt aus ihrer Mitte einen Versammlungsleiter. Beschlüsse werden, sofern die Versammlung nicht etwas anderes bestimmt, offen durch Handaufheben mit Stimmenmehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
7.5. Zu Satzungsänderungen und zu Beschlüssen über die Auflösung des Vereins ist abweichend von (4) ¾ der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen, mindestens die Mehrheit aller Vereinsmitglieder erforderlich.

§8.  Aufgaben der Mitgliederversammlung

8.1. Der Mitgliederversammlung als Beschluss fassendem Vereinsorgan obliegen alle
Aufgaben, es sei denn diese sind ausdrücklich laut Satzung einem anderen
Vereinsorgan übertragen worden.
8.2. Die Mitgliederversammlung wählt aus der Reihe der Mitglieder den Vorstand.
Gewählt sind die Personen, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen.
Die Wahl findet geheim mit Stimmzetteln statt.
8.3. Die Mitgliederversammlung kann Mitglieder des Vorstandes abwählen. Hierzu
benötigt sie:
die Mehrheit der Stimmen aller Vereinsmitglieder.
8.4. Die Mitgliederversammlung kann über Widerspruchsanträge von Mitgliedern
entscheiden, die durch Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden sollen.
8.5. Die Mitgliederversammlung entlastet den Vorstand nach Entgegennahme des jährlich vorzulegenden Geschäftsberichts des Vorstandes und des Prüfungsberichts des Rechnungsprüfers.
8.6. Die Mitgliederversammlung entscheidet über den vom Vorstand jährlich
vorzulegenden Haushaltsplan des Vereins.
8.7. Die Mitgliederversammlung hat Satzungsänderungen und Vereinsauflösungen zu
beschließen.
8.8. Der Mitgliederversammlung sind insbesondere die Jahresrechnung und der
Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des
Vorstandes schriftlich vorzulegen. Die von der Mitgliederversammlung durch Zuruf
bestellten zwei Rechnungsprüfer dürfen weder dem Vorstand noch einem vom
Vorstand berufenen Gremium angehören. Sie dürfen auch nicht Angestellte des
Vereins sein, um die Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über
das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten. Die Rechnungsprüfer
haben Zugang zu allen Buchungs- und Rechnungsunterlagen des Vereines.
8.9. Außerdem entscheidet die Mitgliederversammlung über folgende Punkte:
Zusätzliche Aufgaben des Vereins:
– Satzungsänderung
– Höhe der Mitgliedsbeiträge
– Beteiligung an Gesellschaften
– Genehmigung aller Geschäftsordnungen
– Auflösung des Vereins
Weitere Angelegenheiten nach Vorlage durch Vorstand.

§9.  Vorstand

9.1. Der Vorstand setzt sich aus vier Personen zusammen. Diese sind: ein Vorsitzender, zwei Stellvertretern und ein Schatzmeister. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf Ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind.

9.2. Der Vorstand wird auf folgende Weise gewählt:
Der Vorsitzende wird von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt.
9.3. Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht eines Beschlusses der Mitgliederversammlung bedürfen. Er führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus.
9.4. Der Vorstand trifft auf folgende Weise zusammen.
– Auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes nach Absprache mit den anderen Vorstandsmitgliedern
– Auf Einladung durch den Vorstandsvorsitzenden schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens sieben Tagen.
9.5. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von drei Personen beschlussfähig. Er fasst Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu Unterzeichen.
9.6. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von dem/der Vorsitzenden und den/ der Stellvertretern/ innen sowie den weiteren unter § 9.1 aufgelisteten Personen vertreten, wobei nur der/die Vorsitzende allein vertretungsberechtigt ist. Die Übrigen Vorstandsmitglieder können den Verein nur gemeinschaftlich vertreten. Über Konten des Vereins kann nur der/die Vorsitzende oder der/die Stellvertreter mit einem weiteren Vorstandsmitglied gemeinsam verfügen.
9.7. Der Vorstand kann durch Beschluss als besonderen Vertreter gemäß §30 BGB einen hauptamtlichen Geschäftsführer bestellen, der die laufenden Geschäfte des Vereins führt. Sofern hauptamtliche Vereinsmitarbeiter eingestellt wurden, ist der Geschäftsführer ihr Vorgesetzter. Über Arbeitsverträge, Kündigungen sowie über die Behandlung von Mitgliedern entscheidet allein der Vorstand.
9.8. Bei Mitgliederversammlungen hat der hauptamtliche Geschäftsführer anwesend zu sein. Er darf an Vorstandssitzungen teilnehmen und ist sogar dazu verpflichtet, sofern dies der Vorstand wünscht. Er hat auf allen Sitzungen Rederecht und ist den Vereinsorganen gegenüber rechenschaftspflichtig.
9.9. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen der nächsten Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

§10.  Protokolle

10.1. Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlungen werden schriftlich protokolliert und stehen den Mitgliedern zur Einsicht zur Verfügung. Das erstellte Protokoll ist von der/dem Vorsitzende (n) zu unterzeichnen. Das Protokoll wird von dem/der
Schriftführer (in) erstellt.

§11.  Vereinsfinanzierung

11.1. Die Finanzierung des Vereins kann durch Geld- und Sachmittel erfolgen.
Im Einzelnen:
– Mitgliedsbeiträge
– Spenden
– Zuschüsse von öffentlichen Einrichtungen und Trägern z.B.: Verband, Stadt
– Zuwendung Dritter z.B.: Firmen
11.2. Mitgliedsbeiträge werden nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung
erhoben. Zur Festlegung der Beitragshöhe und –Fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der
Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

11.3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen
des Vereins an die Stadt Augsburg die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige
Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden hat.

11.4. Zur Deckung eines außergewöhnlichen Finanzbedarfs, der mit den regelmäßigen Jahresbeiträgen nicht zu decken ist (z.B. Finanzierung eines Projektes), kann die Mitgliederversammlung die Erhebung einer einmaligen Umlage von den Mitgliedern beschließen. Der Beschluss ist mit der einfachen Mehrheit der erschienenen Mitglieder zu fassen. Die Voraussetzungen und die Begründung des Antrages auf Erhebung der Umlage sind durch den Vorstand darzulegen. Die Höhe der Umlage, die das einzelne Mitglied als Einmalzahlung zu erbringen hat, darf 25% des jährlichen Mitgliedsbeitrags nach 1.2 nicht übersteigen.

§12.  Inkraftsetzung

12.1. Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Die bisherige Satzung tritt damit außer Kraft.

STAND BIS 13.12.2019 NEUE Satzung ab den Beschluss vom 13.12.2019 der Mitgliederversammlung (bei RGA eingereicht)

Vereinssatzung
§ 1. Name, Sitz, Geschäftsjahr, Verbandsmitgliedschaft
(1) Der Verein führt den Namen 1. Boxclub Haan Augsburg e.V.
(2) Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Augsburg unter der Registernummer VR2828 eingetragen.
(3) Sitz des Vereins ist Augsburg.
(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(5) Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverband e.V. (BLSV e.V.) sowie ggf. anderen, dem BLSV e.V. unterliegenden Fachverbänden. Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen zum Verein wird die Zugehörigkeit der Einzelpersonen zum Bayerischen Landes-Sportverband e.V. vermittelt.

§ 2. Zweck des Vereins
(1) Zweck des Vereins ist die Förderung des Boxsports im Leistungs- und Breitensport sowie in der Kinder- und Jugendarbeit sowie alle den Boxsport unterstützenden Sportarten, wie z.B. Kraft- und Fitnesstraining auch zur allgemeinen Gesundheitsförderung und Prävention.
(2) Der Zweck des Vereins wird vor allem durch folgende Maßnahmen und Aktivitäten verwirklicht:
• Durchführung eines plan- und regelmäßigen, geordneten Sport- und Trainingsbetriebs;
• Veranstaltung von Wettkämpfen und Teilnahme an Meisterschaften Repräsentationskämpfen und Turnieren;
• Einführung, Anleitung und Unterweisung von Mitgliedern im Bereich des Leistungs- und Breitenboxsports;
• Abnahme und Durchführung von Leistungsprüfungen sowie andere sportlichen Aktivitäten;
• Einwirkung auf die öffentliche Meinung zum Boxsport in der Gesellschaft durch Kontaktpflege mit Presse, Rundfunk und Sozialen Medien und allen Maßnahmen die geeignet sind den Boxsport zu fördern und die Akzeptanz in der Gesellschaft zu erhöhen;
• Wahrung der sportlichen Disziplin und Ordnung mittels Einhaltung der Wettkampfbestimmungen, Satzung und Ordnungen des Bayerischen Landes-Sportverbands e.V.
(3) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(4) Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unverzüglich dem Bayerischen Landes-Sportverband e.V. (BLSV e.V.), den betroffenen Sportfachverbänden sowie dem zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.

§ 3. Vergütungen für die Vereinstätigkeit
(1) Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt, soweit nicht diese Satzung etwas anderes bestimmt.
(2) Bei Bedarf können Vereinsämter aufgrund Beschluss des Vorstandes im Rahmen der finanziellen, steuerlichen und rechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer angemessenen – auch pauschalierten – Aufwandsentschädigung ausgeübt werden.
(3) In dem in Abs. 2 genannten Rahmen ist der Vorstand auch ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen und/oder zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle hauptamtlich Beschäftigte anzustellen. Im Übrigen haben Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind; der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach seiner Entstehung unter Nachweis mittels prüffähiger Belege und Aufstellungen geltend gemacht werden.

§ 4. Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.
(2) Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme.
(3) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, bei juristischen Personen deren Erlöschen, Austritt oder Ausschluss.
(4) Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Er ist nur mit einer Frist von 12 Wochen vor dem jeweiligen Beendigungstermin möglich, frühestens jedoch 6 Monate nach Eintritt in den Verein.
(5) Eine Kündigung aus wichtigem Grund ist mit der Einhaltung einer Frist von 4 Wochen zu jedem Monatsende möglich. Ein wichtiger Grund ist bei Umzug oder schwerwiegender Verletzung / körperlicher Beeinträchtigung des Mitgliedes möglich.
(6) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat oder wenn es mit mindestens einem Jahresbeitrag mit mehr als sechs Monaten in Verzug ist. Über einen Ausschluss entscheidet der Vorstand. Der Ausschluss wegen Zahlungsverzuges ist mit einer Frist von drei Monaten schriftlich anzudrohen, im Übrigen ist dem Auszuschließenden vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
(7) Gegen die Ablehnung der Aufnahme und gegen den Ausschluss aus dem Verein kann die betroffene Person binnen eines Monats nach Zugang der Entscheidung Beschwerde einlegen. Über die Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Die Beschwerde gegen den Ausschluss hat aufschiebende Wirkung.
(8) Die Mitgliederversammlung kann jede natürliche und juristische Person, die sich besonders um den Verein verdient gemacht hat, zum Ehrenmitglied ernennen.

§ 5. Beiträge
(1) Von den Mitgliedern wird ein Geldbetrag in regelmäßigen Monats-Beiträgen erhoben. Über dessen Höhe und Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung. Einzelheiten hierzu regelt die Beitragsordnung.
(2) Ehrenmitglieder haben keine Beiträge zu leisten.

§ 6. Organe des Vereines
Organe des Vereines sind:
– der Vorstand,
– die Mitgliederversammlung.

§ 7. Vorstand
(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus vier Personen, einem Vorsitzenden, zwei Stellvertretern und einem Schatzmeister.
(2) Der Vorsitzende wird von der Mitgliederversammlung in einem gesonderten Wahlgang bestimmt.
(3) Der Vorstand tritt auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes nach Absprache mit den anderen Vorstandsmitgliedern oder auf Einladung durch den Vorstandsvorsitzenden, schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens 7 Tagen, zusammen. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von drei Mitgliedern beschlussfähig.
(4) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstands gemeinsam vertreten. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung können die Vorstandsmitglieder oder einzelne von ihnen von den Beschränkungen des § 181 BGB ganz oder teilweise befreit werden.
(5) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Die Vorstandsmitglieder bleiben auch nach dem Ablauf ihrer Amtszeit bis zur erfolgreichen Neuwahl des Vorstands im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsdauer aus, kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen ein Ersatzmitglied bestellen.
(6) Dem Vorstand können nur Vereinsmitglieder angehören. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist zulässig.

§ 8. Zuständigkeit des Vorstandes
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, die nicht durch gegenwärtige Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
(a) Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung,
(b) Einberufung der Mitgliederversammlung,
(c) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
(d) Verwaltung des Vereinsvermögens und Buchführung,
(e) Erstellung der Jahreshaushaltspläne und der Jahresberichte,
(f) Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.

§ 9. Beschlussfassung des Vorstandes
(1) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen oder auf schriftlichem Wege.
(2) Vorstandssitzungen sind vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem Stellvertreter in Textform oder (fern–) mündlich unter Einhaltung einer Einberufungsfrist von einer Woche einzuberufen. Der Mitteilung einer Tagesordnung bedarf es nicht. Sitzungsleiter ist der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung ein Stellvertreter. Im Übrigen wird der Sitzungsleiter aus der Mitte der anwesenden Vorstandsmitglieder gewählt.
(3) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Er entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Die Beschlussfähigkeit des Vorstandes setzt nicht voraus, dass sämtliche Vorstandsämter besetzt sind.
(4) Über die Vorstandssitzungen ist ein Protokoll zu führen, dass Ort und Zeit der Sitzung, Namen der Teilnehmer, gefasste Beschlüsse und Abstimmungsergebnis enthalten soll. Das Protokoll dient Beweiszwecken.
(5) Ein Vorstandsbeschluss kann außerhalb einer Sitzung, mündlich, schriftlich, per E-Mail oder auf anderem Wege der elektronischen Kommunikation gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der Beschlussfassung erklären.

§ 10. Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
• Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer,
• Beschlussfassung über Änderungen der Satzung,
• Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins,
• Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit der Beiträge,
• Beschlussfassung über Beschwerden gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrags und gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstands,
• Ernennung von Ehrenmitgliedern,
• Genehmigung des Haushaltsplanes und Entgegennahme des Jahresberichts und sonstiger Berichte des Vorstands,
• Entlastung des Vorstands.
(2) Einmal jährlich, möglichst im ersten Quartal eines Jahres, findet die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins statt. Weitere (außerordentliche) Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von einem Zehntel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich vom Vorstand verlangt wird.
(3) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen ist. Protokollführer ist der Schriftführer, bei dessen Verhinderung bestimmt die Versammlung den Protokollführer. Das Protokoll soll Ort und Zeit der Versammlung, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Person von Versammlungsleiter und Protokollführer, die Tagesordnung sowie die gefassten Beschlüsse samt Art der Abstimmung und Abstimmungsergebnissen enthalten.

§ 11. Einberufung der Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen einzuberufen. Die Einberufung erfolgt unter Angabe der Tagesordnung durch Aushang an der Vereinsstätte. Die Ladungsfrist beginnt mit dem auf den Aushang folgenden Tag. Bei Satzungsänderungen erfolgt die Ladung unter Übersendung des Satzungsentwurfes mittels E-Mail an die letzte vom Mitglied bekannte Emailadresse.
(2) Jedes Mitglied kann beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Geht ein solcher Antrag spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand ein, ist die Tagesordnung zu Beginn der Mitgliederversammlung entsprechend zu ergänzen. Geht er später ein oder wird er erst in der Mitgliederversammlung gestellt, beschließt die Mitgliederversammlung über die Zulassung, jedoch nur, soweit es sich nicht um einen Antrag zur Satzungsänderung handelt.

§ 12. Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder.
(2) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem Stellvertreter geleitet. Sind auch die Stellvertreter verhindert, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter aus dem Kreis der Vereinsmitglieder. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Aussprache einem anderen Vereinsmitglied oder einem Wahlausschuss übertragen werden.
(3) In der Mitgliederversammlung hat jedes (Ehren–) Mitglied eine Stimme. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss jedoch schriftlich durchgeführt werden, wenn mindestens ein Viertel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies verlangt.
(4) Soweit in gegenwärtiger Satzung nicht ausdrücklich anders bestimmt, fasst die Mitgliederversammlung Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen ist jedoch erforderlich für:
• Die Änderung der Satzung,
• die Auflösung des Vereins,
• die Zulassung von nachträglichen Anträgen auf Ergänzung der Tagesordnung.
(5) Für Wahlen gelten die Bestimmungen über die Beschlussfassung entsprechend. Der Versammlungsleiter kann dabei bestimmen, dass über mehrere zu wählende Ämter in einem Wahlgang abgestimmt wird, vorbehaltlich § 7 Absatz 2. Erreicht jedoch im ersten Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit, ist die Wahl zu wiederholen. Erreicht auch im zweiten Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit, genügt im dritten und in weiteren Wahlgängen die einfache Mehrheit. Erreicht auch nach mindestens drei Wahlgängen kein Kandidat eine Mehrheit, kann der Versammlungsleiter bestimmen, dass das Los entscheidet.

§ 13. Kassenführung
(1) Der Schatzmeister hat über die Kassengeschäfte Buch zu führen und eine Jahresrechnung zu erstellen.
(2) Die Jahresrechnung wird von zwei Kassenprüfern geprüft, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Für deren Wahl, Wählbarkeit und Amtsdauer gelten die Bestimmungen für Vorstandsmitglieder entsprechend. Die geprüfte Jahresrechnung ist der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.

§ 14. Haftung
(1) Amtsträger, deren Vergütung 720,00 EUR im Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Ehrenamtlich Tätige haften für Schäden gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(3) Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, aus der Teilnahme bei Vereinsveranstaltungen oder durch die Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

§ 15. Datenschutz
(1) Zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereines und der Verpflichtungen, die sich aus der Mitgliedschaft im Bayerischen Landes-Sportverband e.V. und aus der Mitgliedschaft in dessen zuständigem Sportfachverband ergeben, werden im Verein unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben folgende personenbezogene Daten von Vereinsmitgliedern digital gespeichert: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mailadresse, Geburtsdatum, Bankverbindung etc. Die Zustimmung zur digitalen Erfassung der Daten erfolgt durch die Mitglieder mit Unterzeichnung der Beitrittserklärung, in der auf diese Zustimmung gesondert hinzuweisen ist.
(2) Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch nach dem Ausscheiden des Mitglieds aus dem Verein fort.
(3) Als Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e.V. ist der Verein verpflichtet, im Rahmen der Bestandsmeldung folgende Daten seiner Mitglieder an den Bayerischen Landes-Sportverband e.V. zu melden: Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Sportartenzugehörigkeit. Die Meldung dient zu Verwaltungs- und Organisationszwecken des Bayerischen Landes-Sportverbandes e.V. Dem zuständigen Sportfachverband, werden die für dessen Verwaltungs- und Organisationszwecke bzw. zur Durchführung des Wettkampfbetriebes erforderlichen Daten betroffener Vereinsmitglieder zur Verfügung gestellt.
(4) Zur Wahrnehmung satzungsgemäßer Mitgliederrechte kann der Vorstand Mitgliedern auf deren Verlangen unter Darlegung eines berechtigten Interesses Einsicht in das Mitgliederverzeichnis gewähren, wenn diese schriftlich versichern, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden.
(5) Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden personenbezogene Daten, soweit sie die Kassengeschäfte betreffen, entsprechend der steuerrechtlich bestimmten Fristen aufbewahrt.

§ 16. Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Augsburg die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung und Pflege des Sports im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.
(3) Liquidatoren sind der 1. und 2. Vorsitzende als je einzelvertretungsberechtigte Liquidatoren, soweit die Versammlung nichts anderes beschließt.


Die Satzung des 1.Boxclub Haan Augsburg e.V. als PDF-Datei zum Download.

Vereinssatzung NEU beschluss 13.12.2019 als PDF-Datei zum Download.